Anstiften für Bio – Hier kann ich’s erfahren

Ein aufschlussreiches Interview mit Simone Schmidt über nachhaltige Lebensmittel aus der Region und was freundschaftliche Beziehungen 
mit der Wahl ihres Standortes zu tun haben.

Simone, was macht ihr als Team in der Natur-KostBar?
Was gibt es denn Kostbares oder Bares bei euch?

Kostbar (… lacht) sind natürlich die biologischen Lebensmittel, die wir zu unterschiedlichen Produkten verarbeiten. In der Natur-KostBar verwöhnen wir unsere Gäste mit biologischem Mittagstisch, lecker und gesund. Zum anderen kochen wir das Mittagessen für Grund-schulen und Kindergärten. Des Weiteren beliefern wir Veranstal-tungen unterschiedlicher Art, sei es für privat oder für eine Tagung. Alles Bio-Catering erfolgt in zertifizierter Bio-Qualität.

Wie bist du auf die Idee der Natur-KostBar gekommen?

Diese Idee liegt schon einige Jahre zurück, sie hängt mit der Gründung meiner Selbstständigkeit vor vier Jahren zusammen. Ich hatte das gar nicht so geplant, alles hat sich auf recht einfache Weise ergeben. Ich war zuvor in der Innenstadt in Kiel gewesen und bin dann nach zwei Jahren in die Holtenauer Straße gewechselt. Bevor ich gewechselt bin, hatte ich mich mit dem Bio-Bäcker Brotgarten „angefreundet“, es hat sich eine freundschaftlich-kooperative Beziehung ergeben, die sich immer weiter entwickelt hat. Wir hatten auch geschäftliche Interessen, die sich ergänzt haben und so kamen wir auf die Idee, die Angebote an einem Standort miteinander zu kombinieren … und somit auch zu harmonieren. Ja, es harmoniert einfach gut: Das, was man täglich braucht, eben Brot, ist gut zu ergänzen mit etwas Leckerem für die Mittagszeit und andersherum. Eine wunderbare Kombination.

Ist diese freundschaftliche-kooperative Beziehung mit ein Grund, warum ihr euch an diesem Standort wohlfühlt?

Ja, auf jeden Fall.

Inwieweit spielen freundschaftliche Beziehungen
für den Fortgang deines Projektes eine Rolle?

Dieser Ort ist aktuell der einzige Standort in Kiel … jetzt sind wir dort für einen gewissen Zeitraum, aus dem sich auch unglaublich andere tolle Dinge entwickeln, z.B. Bio-Catering-Service für Veranstal-tungen, das entwickelt und verbreitet sich immer weiter … alle unsere Angebote kommen so Schritt für Schritt in die Welt.

Brücken bauen, das gehört auch zum Talente Café.
Deshalb nachgefragt: Was kannst du gebrauchen, damit
sich das Angebot der Natur-KostBar weier verbreitet?

Ich sag‘ mal, was mir wichtig ist: Ich möchte noch mehr Menschen erreichen, die die Wertigkeit in diesen Lebensmitteln erkennen und für sich auch schätzen lernen. Es sind viele neue Kunden zu uns gekommen, für die vegan und vegetarisch relativ neu war. Sich auf so ein anderes Angebot einzulassen, wie wir es haben, ist für Kunden, die Fleisch gewöhnt sind … durchaus hier und da schwierig … und ich muss sagen, es gelingt uns oft, dass diese Menschen offen werden, sich darauf einzulassen und eine neue Erfahrung mit biologisch wertvollem Essen zu machen. Für uns ist das ist ein toller Schritt, biologische Lebensmittel auf diese Weise weiter zu verbreiten, sie auf den Weg zu bringen … und es so noch mehr Freunde für diese Wertigkeit, für diese Qualität gibt.

Interessanterweise taucht in deinen Ausführungen das Wort „Freunde“ auf, das an „Freundschaftliches“ anknüpft. Ist das deine Einladung, in die Natur-KostBar zu kommen?

Alle sind sehr herzlich eingeladen, unser Angebot auszuprobieren. Am besten mit Neugierde kommen, um das Kostbare, das wir als Mittagstisch anbieten, für sich zu entdecken
und eine neue Erfahrung mitzunehmen.

Neugier und Ausprobieren sind die nächsten Stichworte:
Warum hat die Umsetzung der Idee „Natur-KostBar“ geklappt? Was waren und sind die wesentlichen Punkte?

Weil es die Kunden sehr schätzen, dass ich all diese Dinge, also die Mittagsessen selbst vorbereite und koche, zu Anfang habe ich in der Natur-KostBar auch gestanden und die Essen selbst verkauft. 
Insgesamt ist das eine besondere Kombination, wir sind mit nachhaltigen Lebensmitteln sehr vertraut, wir kennen uns in diesem Bereich extrem gut aus, also was die passenden Produkte sind, und wie sie zubereitet und dargereicht werden sollten. Es tauchen auch eine Menge Fragen von Kunden auf, bezüglich der Lebensmittel und ihrer Bestandteile … und die wir alle beantworten können. Diese Fragen können wir total authentisch beantworten, das ist sehr, sehr wichtig … und ich meine, so kommt es auch bei den Kunden an.
In gewisser Weise fühlen sich Kunden beim Essen dann befreiter,
sie können das Essen noch mehr genießen.

Gibt es eine Entwicklung, die für die Zukunft der Natur-KostBar besonders toll oder förderlich wäre?

Ja, da gibt es eine Idee, die ich von Anfang an habe … auch heute noch hab‘ ich sie… und auch morgen werde ich sie noch haben: Das ist dieser Gedanke von Bio, was steckt dahinter … und genau hiermit Leute anzustecken, anstiften nenne ich es … Irgendetwas zu stiften, dass die Menschen mehr Bewusstsein für den Umgang mit Lebens-mitteln gewinnen … gerade mit diesen Themen, die wir jeden Tag in der Zeitung lesen … und dass sich dieses Bewusstsein weiter aus-breitet. Insofern ist mein bisheriger Weg mit der Natur-KostBar
für mich in gewisser Weise befreiend gewesen.

Man könnte auch sagen:  Anstiften für Bio,
hier kann ich’s erfahren – in der Natur-KostBar.
Vielen Dank fürs Gespräch, Simone.

Das Interview führte Jörg Poedtke auf Hof Viehbrook,
ein Beispiel für ein authentisches Schaufenster.

Kontakt
Simone Schmidt Inhaberin NaturkostBar
Simone Schmidt Inhaberin Natur-KostBar

Wer einmal die Natur-KostBar und ihren wundervollen Mittagstisch kennenlernen möchte:
Dienstag – Freitag, 11.00 -14.30 Uhr
Holtenauer Straße 50
24105 Kiel

mailto: naturkostbar[at]web.de
Telefon: 0173 97 20 268